Sonntag, 28. April 2013

Aggression Scale - Der Killer in dir


 

Aggression Scale – Der Killer in dir (OT: The Aggression Scale, USA 2012, Regie: Steven C. Miller)

Handlung: Eine Familie zieht in ein abgelegenes Haus auf dem Land. Der Familienvater hat einem Gangsterboss eine halbe Million Dollar gestohlen, und er hat die Hoffnung, dass er dort nicht gefunden werden kann. Seine Frau und die Kinder Owen (Ryan Hartwig) und Lauren wissen davon nichts. Doch die skrupellosen Killer des Gangsterbosses (der auf Kaution frei ist und all sein Geld „einsammeln“ will, um sich aus dem Staub zu machen) spüren die Familie auf und töten die Eltern. Womit die Killer jedoch nicht gerechnet haben, ist der Sohn, der wegen seiner krankhaften Aggressionen in Behandlung war (sein Vater hat ihn aus dem Krankenhaus geholt) und der Medikamente nehmen muss, um seine Gewaltausbrüche überhaupt in den Griff zu bekommen. Er spricht kein Wort, aber besitzt die bestechende Logik eines Elitesoldaten. Mit zahlreichen fiesen Fallen und Finten gelingt es ihm, einen Killer nach dem anderen zu töten und seine Halbschwester zu beschützen. Am Ende machen sich die beiden auf, um sich an dem Gangsterboss persönlich zu rächen...

Kritik: „Kevin allein zu Haus“ für Erwachsene kommt einem bei diesem Film sofort in den Sinn, wenn auch der Schauplatz des Hauses sehr bald verlassen wird. Die Handlung ist schnell erzählt und dient eigentlich nur als Vorwand, um das Duell Owen vs. Killertruppe in Szene zu setzen. Das ist aber ganz gut gelungen. Einige Überraschungen und blutige Spitzen sowie die durchweg guten Schauspielerleistungen zeichnen den Film aus. Vor allem Ryan Hartwig (bekannt als blutgieriger Spross einer Vampirfamilie in „The Thompsons“) verkörpert den „Killer-Kevin“ überzeugend, und auch Fabianne Therese („John dies at the End“) als seine Halbschwester weiß schauspielerisch (und optisch) zu gefallen.

Bilder, die im Gedächtnis bleiben: Owens selbstzufriedene Visage, als er dem Anführer der Killertruppe endgültig den Garaus mach // Glasscherben in den Handinnenflächen // Killer mit Polaroid-Kamera

Bewertung: (6/10)